BGM Reifegradmodell
DACH Businessmodell · Rollout-Strategie
Rollout-Strategie · DACH-Region

BGM Reifegradmodell
als skalierendes Business

Vom proprietären Beratungswerkzeug zur führenden normenbasierten BGM-Assessment-Plattform im DACH-Raum — vier Vermarktungsmodelle, drei Märkte, ein kohärentes Ökosystem.

🇩🇪 Deutschland 🇦🇹 Österreich 🇨🇭 Schweiz
3,2 Mio.
Unternehmen DACH
~85 Mrd. €
Kosten psych. Erkrankungen DACH/Jahr
8 Instrumente
Vollständiges Ökosystem
4 Modelle
Vermarktungsstrategien
Strategische Ausgangslage

Warum jetzt — warum DACH?

Das BGM Reifegradmodell-Ökosystem ist das erste vollständig digitale, normenbasierte BGM-Assessmentsystem im deutschsprachigen Raum. Sechs konvergierende Markttrends schaffen ein optimales Rollout-Fenster.

USP 01
⚖️
Normative Alleinstellung
Einziges DACH-Tool mit vollständiger DIN SPEC 91020 + ISO 45001 + ISO 45003-Integration. Wettbewerber bieten Kulturmodelle ohne Auditfähigkeit oder Auditchecklisten ohne Reifegradlogik.
vs. SCMM: kein Normbezug, nicht auditierbar
USP 02
🇩🇪🇦🇹🇨🇭
DACH-Rechtsrahmen nativ
§5 ArbSchG, §20b SGB V, §167 SGB IX, BetrVG, DSGVO, GDA-Empfehlung, österreichisches ASchG und schweizer ArG vollständig integriert. Kein anglophoner Ansatz, der adaptiert werden muss.
vs. internationale Tools: keine DACH-Rechtslogik
USP 03
🧠
Psychische Gesundheit als Vollmodul
ISO 45003:2021 + GDA-Empfehlung psychische Belastungen + WHO Mental Health at Work als eigenständige Prozessmatrix — während Wettbewerber psychische Gesundheit als Anhang behandeln.
vs. klassische BGM-Tools: Psych. Gesundheit fehlt
USP 04
🌱
BGF als gleichberechtigter Baustein
§20b SGB V-Förderlogik, Ottawa-Charta und GKV-Leitfaden vollständig operationalisiert — BGF nicht als Add-on, sondern als strategischer Systembestandteil mit eigenem Prozessrahmen.
vs. reine Arbeitsschutz-Tools: BGF fehlt komplett
USP 05
💻
Digitales Ökosystem, kein PDF
8 vollinteraktive browserbasierte Tools — kein Login, keine Installation, vollständige Datenpersistenz, Nachweismanagement, Druckausgabe. Wettbewerber liefern statische Dokumente oder teure SaaS-Portale.
vs. bisherige BGM-Instrumente: Papier oder überteuerte SaaS
USP 06
🔄
PDCA-Architektur durchgängig
Alle 8 Instrumente folgen einer konsistenten PDCA-Logik — Bedarfsanalyse → Maßnahmen → Audit → Verbesserung. Das Gesamtsystem ist mehr als die Summe seiner Teile: ein geschlossener Regelkreis.
vs. Einzeltools: keine systemische Architektur
Treiber 1 · Regulatorik
Wachsender Compliance-Druck
EU-CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) ab 2024/2025 macht ESG-Sozialberichterstattung für ~50.000 DACH-Unternehmen verpflichtend. BGM-Reife wird zum Reportingkriterium. DIN SPEC 91020-Auditdokumentation wird Pflichtbestandteil.
Treiber 2 · Arbeitsmarkt
War for Talent + BGM als Differenzierungsmerkmal
Psychische Erkrankungen sind seit 2020 die häufigste Ursache für Frühverrentung in DACH. 2,4 Mio. AU-Fälle durch Burnout jährlich (DE allein). BGM-Zertifizierung wird für Employer Branding strategisch — messbare Reife schlägt PR-Versprechen.
Treiber 3 · Finanzierung
GKV-Fördervolumen wächst
§20b SGB V-Ausgaben der GKV für BGF stiegen 2022 auf über 900 Mio. € — Tendenz steigend. Unternehmen, die GKV-Förderung beantragen wollen, brauchen strukturierte BGM-Dokumentation. Das Reifegradmodell ist der direkte Enabler.
Geschäftsmodell

Business Model Canvas

Das BGM Reifegradmodell-Ökosystem nach Osterwalder — alle neun Felder für den DACH-Rollout.

Schlüsselpartner
Strategische Partner
  • GKV (AOK, TK, BKK, IKK) als Finanzierungs- und Vertriebspartner §20b SGB V DE
  • Berufsgenossenschaften DGUV als Multiplikator und Co-Finanzierer
  • INQA-Netzwerk als Legitimations- und Verbreitungspartner DACH
  • BGF-Koordinierungsstellen DE/AT/CH als regionaler Vertriebskanal
  • Wirtschaftskammern AT (WKO) und Gewerbeverbände CH als Zugang KMU AT CH
  • Zertifizierungsstellen Q-Auszeichnung Berlin-Brandenburg als Referenz
  • DIN / Austrian Standards / SNV als Normierungspartner
  • Hochschulen (BGM-Studiengänge) für Legitimation und Nachwuchskanal
  • INQA-autorisierte Coaches als Lizenz-Vertriebsnetz
  • ERP-/HR-Software-Anbieter für technische Integration
Schlüsselaktivitäten
Was wir tun
  • Entwicklung und Pflege der 8 Tool-Instrumente (PDCA-Zyklus)
  • BGM-Audits und Reifegradassessments beim Kunden
  • Ausbildung und Zertifizierung von Partner-Beratern
  • GKV-Förderantragsbegleitung §20b SGB V
  • INQA-Coaching-Projekte als Förder-Einstieg
  • Normungsgremienarbeit (DIN SPEC, ISO-Spiegelgremium)
Wertversprechen
Das einzige normbasierte DACH-BGM-Ökosystem
✓ Auditfähig & zertifizierungstauglich ✓ DACH-Rechtsrahmen nativ ✓ Psychische Gesundheit integriert ✓ BGF §20b SGB V-konform ✓ 8 digitale Instrumente ✓ PDCA-Architektur durchgängig ✓ GKV-Förderung als Enabler ✓ KMU-gerecht: kein IT-Aufwand
  • Für Unternehmen: messbare BGM-Reife, Audit-Dokumentation, GKV-Förderung
  • Für Berater: professionelles Markenwerkzeug, Lizenz-Differenzierung
  • Für GKV/BGen: skalierbare Qualitätssicherung im Partner-Portfolio
  • Für Auditoren: DACH-weit standardisiertes, anerkanntes Bewertungssystem
Kundenbeziehungen
Wie wir binden
  • Consulting-Begleitung: langfristige Projektpartnerschaft (3–5 Jahre)
  • Lizenz-Abo: Tool-Zugang mit jährlicher Update-Verpflichtung
  • Community: DACH-BGM-Reifegradmodell-Netzwerk (Erfahrungsaustausch)
  • Train-the-Trainer: Partnerberater-Ausbildung schafft Loyalität
Kundensegmente
Wer zahlt
  • Primär: Mittelstand 50–2.000 MA, alle Branchen DACH
  • Gesundheitswirtschaft (Kliniken, Pflegeeinrichtungen) mit hohem BGM-Druck
  • Öffentliche Verwaltung (starker BGM-Nachholbedarf, sichere Budgets)
  • Produktion / Industrie mit hohem Arbeitsschutz-Reifegrad, BGF-Lücke
  • Sekundär: BGM-/BGF-Berater als Lizenzpartner
  • GKV als White-Label-Abnehmer für Firmenkunden-Qualifizierung
  • Berufsgenossenschaften als institutioneller Vertriebskanal
  • Hochschulen BGM-Studiengänge als Ausbildungsplattform
Schlüsselressourcen
Was wir einsetzen
  • 8 entwickelte HTML-Instrumente (proprietär, IP-geschützt)
  • 30+ Jahre BGM/BGF-Expertise und Normenwissen
  • INQA-Coach-Autorisierung (Förderzugang)
  • Netzwerk: GPG, GKV-Kontakte, BG-Kontakte
  • Methodologie-Dokumentation (Positionierungspaper)
Kanäle
Wie wir erreichen
  • Direktvertrieb über INQA-Coaching-Projekte
  • BGF-Koordinierungsstellen DE / AT / CH
  • GKV-Partnerberaterprogramme §20b SGB V
  • LinkedIn-Fachkommunikation + Fachkonferenzen (DGAUM, BGF-Kongress)
  • Partnerberater-Netzwerk (lizenzierte INQA-Coaches)
Kostenstruktur
Was uns kostet
  • Tool-Entwicklung und kontinuierliche Pflege (Normänderungen, neue Module)
  • Partner-Zertifizierungsprogramm (Ausbildung, Prüfung, Qualitätssicherung)
  • Normen-Lizenzen DIN/ISO (Lesezugang, Gremienarbeit)
  • Marketing und Fachkonferenzen DACH
  • Betriebsarzt-/Rechtsexpertise für Normaktualisierungen
Einnahmenquellen
Wie wir verdienen
  • Consulting-Tagessätze: BGM-Audit, Reifegradassessment, Maßnahmenbegleitung (Primärquelle, sofort)
  • Tool-Lizenzgebühren: Jahres-Abo für Unternehmen (Selbstbewertung + Updates)
  • Partner-Lizenz: Einmalige Zertifizierungsgebühr + Jahres-Lizenz für Berater-Partner
  • White-Label: Institutionelle Lizenz für GKV/BGen (höchstes Volumen, längste Anlaufzeit)
  • INQA-Förderung: staatlich kofinanziertes Beratungshonorar (sofort nutzbar)
Revenue Models

Vier Vermarktungsmodelle im Vergleich

Nicht alternativ — sondern sequenziell aufbauend. Jedes Modell erschließt eine neue Wertschöpfungsebene und bereitet das nächste vor.

MODELL 01 · SOFORT
🧑‍💼
Consulting Delivery
Beratung + Tool als integriertes Angebot
1.200–1.800 €
Tagessatz · sofort verfügbar
  • InvestitionNahezu null
  • AnlaufzeitSofort
  • Marge80–90 %
  • SkalierbarkeitBegrenzt
  • FörderfähigJa — INQA §20b
  • ZielmarktDE→AT→CH
Potenzial ●●●●●
Angebot: BGM-Reifegradaudit (2–3 Tage), Maßnahmenbegleitung (laufend), INQA-Coaching (gefördert), §20b SGB V-Antragsbegleitung. Tool ist das Unterscheidungsmerkmal zum Wettbewerb.
MODELL 02 · AB JAHR 2
🔑
Tool-Lizenzierung
Jahres-Abo Unternehmens-Selbstbewertung
1.800–4.800 €
Jahresabo je Unternehmen
  • InvestitionHosting + Support
  • Anlaufzeit6–12 Monate
  • Marge60–75 %
  • SkalierbarkeitHoch
  • FörderfähigTeilweise §3 EStG
  • ZielmarktDACH gesamt
Potenzial ●●●●○
Angebot: Jahres-Zugang zu allen 8 Tools, Update-Service bei Normänderungen, telefonischer Support. Staffelung: KMU 1.800 €/J · Mittelstand 3.600 €/J · Konzern 4.800+ €/J.
MODELL 03 · AB JAHR 2
🎓
Partner-Zertifizierung
Berater-Lizenz + Train-the-Trainer
4.500 € + 900 €/J
Einmalig + Jährliche Lizenzgebühr
  • InvestitionCurriculum, Prüfung
  • Anlaufzeit12–18 Monate
  • Marge70–80 %
  • SkalierbarkeitSehr hoch
  • FörderfähigJa — INQA-Netzwerk
  • ZielmarktDACH-Berater
Potenzial ●●●●●
Angebot: 2-tägige Ausbildung zum zertifizierten BGM-Reifegradmodell-Berater, Tool-Lizenz, Nutzungsrechte, Markenlogik. Ziel: 30–50 Partner-Berater DACH bis Jahr 3. Jeder Partner multipliziert Reichweite × 10.
MODELL 04 · AB JAHR 3
🏛️
White-Label Institutionell
GKV · BGen · Verbände · Kammern
15.000–80.000 €
Institutionelle Jahreslizenz
  • InvestitionCustomizing, Vertrieb
  • Anlaufzeit18–36 Monate
  • Marge55–70 %
  • SkalierbarkeitMaximale Reichweite
  • FörderfähigGKV-Präventionsmittel
  • ZielmarktDACH-Institutionen
Potenzial ●●●○○
Angebot: Vollständiges Ökosystem im institutionellen Branding — GKV setzt es für §20b-Partnerunternehmen ein, BGen für Mitglieder-BGM-Qualifizierung, Kammern als Mitgliedsbenefit.
Die sequenzielle Kombinationsstrategie
PHASE 1 · Jetzt
Consulting
Cash-Flow sichern,
Referenzen aufbauen
→ 5–10 Audit-Kunden/Jahr
→ 3–5 INQA-Projekte/Jahr
PHASE 2 · Jahr 2
Tool-Lizenz
Recurring Revenue
aufbauen
→ 20–40 Lizenzen/Jahr
→ Automatischer Update-Service
PHASE 3 · Jahr 2–3
Partner-Zertifizierung
Multiplikation
ohne eigene Kapazität
→ 30–50 Partner DACH
→ Jeder bringt 5–10 Kunden
PHASE 4 · Jahr 3+
White-Label
Maximale
Marktdurchdringung
→ 3–5 GKV/BG-Verträge
→ 10.000+ Endnutzer
Marktanalyse

DACH-Länderprofile

Drei Märkte mit unterschiedlichen Reife- und Regulierungsgraden — eine gemeinsame Normenbasis als Einstieg, länderspezifische Anpassung als Differenzierung.

🇩🇪
Deutschland
PRIMÄRMARKT · SOFORTIGER EINSTIEG
3,5 Mio.
Unternehmen
~67 Mrd.€
Kosten AU psych. E.
900 Mio.€
§20b SGB V Volumen
  • DIN SPEC 91020 als nationaler Normrahmen — direkter Alleinstellungsfaktor
  • §20b SGB V-Förderlogik vollständig integriert — sofort als Vertriebsargument nutzbar
  • INQA-Netzwerk als bestehender Vertriebskanal (autorisierter Coach)
  • GKV-Verbund als institutioneller Partner mit Präventionsbudgets
  • CSRD-Berichtspflicht ab 2025 für ~15.000 DE-Unternehmen — BGM-Dokumentation wird Pflicht
  • Berufsgenossenschaften (DGUV) als Co-Finanzierer und Multiplikatoren
  • Q-Auszeichnung Berlin-Brandenburg als regionale Referenz und Einstiegspunkt
DIN SPEC 91020 ISO 45001 §5 ArbSchG §20b SGB V BetrVG
🇦🇹
Österreich
SEKUNDÄRMARKT · AB JAHR 2
420.000
Unternehmen
ÖNORM
Normrahmen BGM
FGÖ
BGF-Förderung
  • ISO 45001 gilt identisch — Kerninstrumente ohne Anpassung nutzbar
  • ÖNORM Z 1000 (BGM Österreich) als nationaler Ergänzungsrahmen — strukturell kompatibel
  • Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) als BGF-Förderinstitution (analog §20b SGB V)
  • ASchG (Arbeitnehmerschutzgesetz) als Äquivalent zu ArbSchG — normative Parallele
  • Wirtschaftskammer Österreich (WKO) als idealer Distributionspartner für KMU
  • Österreichisches BGF-Netzwerk (ÖGBF) als Legitimations- und Netzwerkpartner
  • Keine eigene DIN SPEC-Entsprechung — unser Tool als Standardsetter positionierbar
ISO 45001 ÖNORM Z 1000 ASchG FGÖ-Förderung
🇨🇭
Schweiz
PREMIUM-MARKT · AB JAHR 2
600.000
Unternehmen
Premium
Preisbereitschaft
Gesundheits-
förderung CH
BGF-Körperschaft
  • ISO 45001 vollständig gültig — alle Kerninstrumente direkt einsetzbar
  • ArG (Arbeitsgesetz) + UVG als nationaler Rechtsrahmen — strukturell äquivalent
  • Gesundheitsförderung Schweiz (GF CH) als staatliche BGF-Förderinstitution
  • label "friendly work space" als Qualitätsmerkmal für psychische Gesundheit — Andockpunkt
  • Sehr hohe Zahlungsbereitschaft: Tagessätze 300–400 CHF über DE-Niveau möglich
  • Dreisprachigkeit (DE/FR/IT): Rollout primär Deutschschweiz, dann FR-sprachige Romandie
  • SUVA (Unfallversicherung) als Pendant zu deutschen BGen — institutioneller Kanal
ISO 45001 ISO 45003 ArG friendly work space
Empfohlene Markteintrittsstrategie
SCHRITT 1 · SOFORT
🇩🇪 Deutschland — Heimmarkt festigen
INQA-Netzwerk nutzen, GKV-Partnerschaften aufbauen, 10 Referenz-Audits durchführen, Q-Auszeichnung als Case Study nutzen. BGM Reifegradmodell als Marke im DE-Markt etablieren.
SCHRITT 2 · JAHR 2
🇦🇹 Österreich — WKO-Partnerschaft
ÖNORM Z 1000-Kompatibilität herstellen (minimal), WKO als institutionellen Vertriebspartner gewinnen, FGÖ-Förderlogik integrieren. Österreichischer Partner-Berater als lokaler Anker.
SCHRITT 3 · JAHR 2–3
🇨🇭 Schweiz — Premium-Positionierung
Andock an "friendly work space"-Label, SUVA-Partnerschaft prüfen, GF CH als Förderpartner gewinnen. Preismodell 20–30 % über DE-Niveau. Deutschschweiz first.
Finanzplanung

3-Jahres Finanzmodell DACH

Konservative Planung auf Basis realistischer Markthochlaufkurven — alle vier Umsatzquellen, drei Marktphasen.

Umsatzentwicklung nach Modell (€)
UmsatzquelleJahr 1Jahr 2Jahr 3
Consulting (Audits + INQA)96.000140.000170.000
Tool-Lizenzen (Abo)036.000108.000
Partner-Zertifizierungen027.00067.500
White-Label institutionell0045.000
§20b-Begleitgebühren18.00030.00040.000
Gesamt-Umsatz114.000233.000430.500
*Konservative Schätzung: 6–8 Consulting-Projekte/Jahr, 20–60 Lizenzen, 6–15 Partner-Zertifizierungen
Kostenstruktur und Ergebnis (€)
KostenpositionJahr 1Jahr 2Jahr 3
Tool-Entwicklung/-Pflege8.00012.00018.000
Normlizenzen DIN/ISO2.4002.4003.600
Marketing / Messen DACH6.00014.00022.000
Partner-Curriculum-Aufbau08.0004.000
Hosting / IT-Infrastruktur1.8003.6007.200
Reise / AT / CH-Marktaufbau4.00012.00018.000
Externe Expertise (Recht, Steuer)3.0004.0005.000
Gesamt-Kosten25.20056.00077.800
88.800 €
EBIT JAHR 1
177.000 €
EBIT JAHR 2
352.700 €
EBIT JAHR 3
Umsatz-Wasserfall Jahr 3 — Aufbau der Einnahmenquellen
BREAK-EVEN CONSULTING
Sofort
Kein Investitionsvorlauf nötig — Tools bereits entwickelt, Expertise bereits vorhanden
BREAK-EVEN TOOL-LIZENZ
6–9 Monate
Hosting-Setup + erste 5–10 Lizenzen decken laufende Kosten
BREAK-EVEN PARTNER-ZERT.
3 Partner
3 × 4.500 € Zertifizierungsgebühr deckt Curriculum-Entwicklung vollständig
GESAMTSYSTEM ROI
> 800 %
Auf 3 Jahre, bezogen auf den Tool-Entwicklungsaufwand als Investition
Strategische Planung

DACH-Rollout Roadmap

Von der Markteinführung bis zur DACH-weiten Marktführerschaft — vier Phasen mit klaren Meilensteinen und Erfolgsindikatoren.

Q2–Q4 2025 · Phase 1: Markteinführung Deutschland
Fundament legen — Referenzen und Ökosystem aufbauen
🎯 Präsentation Ökosystem beim Kunden
Live-Demo aller 8 Instrumente, erste Kundenzusagen gewinnen, Referenzprojekt vereinbaren
2–3 Erstaufträge
📋 Methodologie-Positionierungspapier
Wissenschaftliche Einordnung vs. SCMM, CMMI, DuPont Bradley Curve — als Fach-PDF publizieren
LinkedIn-Reichweite
🤝 GKV-Erstgespräche §20b SGB V
TK, AOK, BKK kontaktieren — Tool als Qualitätssicherungsinstrument im BGF-Portfolio positionieren
2 GKV-Gespräche
🏛️ Kulturbarometer fertigstellen (Instrument 08)
Multi-Perspektiv-Ansicht GL/FK/BR/MA, SCMM-Gap-Chart, COPSOQ-Integration
Vollständiges Ökosystem
📊 Präsentation aktualisieren (8 Instrumente)
SCMM-Positionierungsfolie, neues Ökosystem-Diagramm, Launch-Pad für alle 8 Tools
Präsentationsbereit
🎓 Erstes Partner-Zertifizierungs-Curriculum
2-tägiges Ausbildungskonzept, Prüfungsformat, Zertifikat-Design, Lizenzvertrag
Curriculum v1.0
Q1–Q2 2026 · Phase 2: Skalierung DE + AT-Einstieg
Recurring Revenue aufbauen — erste Partner zertifizieren
🔑 Tool-Lizenz-Modell launchen
Hosting aufsetzen, Abo-Preismodell finalisieren, erste 10 Lizenzen aus Consulting-Kundenstamm
10 Lizenzen36.000 €/J
🎓 Erste Partner-Zertifizierungen
3–5 INQA-Coaches aus eigenem Netzwerk als erste Pilotpartner — DACH-Netzwerkeffekt starten
5 Partner22.500 €
🇦🇹 Österreich: WKO-Partnerschaft
ÖNORM Z 1000-Kompatibilitätscheck, WKO-Kontakt, österreichischer Pilot-Partner
AT-Marktstart
Q3–Q4 2026 · Phase 3: DACH-Vollausbau
Alle vier Modelle aktiv — Schweiz-Einstieg
🇨🇭 Schweiz: friendly work space Andock
Deutschschweizer Pilot, SUVA-Gespräch, GF CH als Förderpartner, Premium-Preismodell
CH-Marktstart
🏛️ GKV White-Label Pilotvertrag
Erste institutionelle Lizenz mit einer GKV — als §20b-Qualitätssicherungsstandard
15.000–25.000 €
📊 30 Partner DACH
Aktives Partner-Netzwerk aus INQA-Coaches, Arbeitsmedizinern, BGM-Beratern in allen drei Ländern
27.000 €/J Lizenzeinnahmen
2027+ · Phase 4: Marktführerschaft
DACH-Standardsetter für normbasiertes BGM-Assessment
🏆 DIN-Normungsgremium
Mitarbeit im DIN-Gremium DIN SPEC 91020-Revision — Modell als Bewertungsrahmen einbringen
Normierungs-Einfluss
🎓 BGM-Reifegradmodell-Zertifizierung als Standard
Anerkanntes Zertifikat für Unternehmen und Berater DACH-weit — analog ISO-Zertifizierung
Markenstandard
📈 500+ Unternehmen, 80+ Partner
Kritische Masse für Netzwerkeffekte, Branchendaten-Benchmark, DACH-Vergleichsdatenbank
> 430.000 €/J
Strategische Allianzen

Partner- und Vertriebsökosystem DACH

Sechs Partnerkategorien — von institutionellen Financiers bis zu digitalen Integrationspartnern. Das Ökosystem ist der Verteidigungs­graben gegen Wettbewerber.

🏥
GKV-Partner §20b
Finanzierung + Vertrieb
  • Techniker Krankenkasse (TK)Unternehmensservice DE
  • AOK BundesverbandBGF-Koordinierung
  • BKK DachverbandKMU-Schwerpunkt
  • ÖGK (Österreich)AT-Pendant §20b
GKV zahlen für Unternehmen, die BGF-Qualität nachweisen → Tool ist der Qualitätsnachweis
🦺
Berufsgenossenschaften
Co-Finanzierung + Legitimation
  • BGN, BG ETEM, VBGDE-BGen mit BGM-Programmen
  • DGUVDachverband DE
  • AUVA (Österreich)AT-Unfallversicherung
  • SUVA (Schweiz)CH-Unfallversicherung
BGen suchen skalierbare BGM-Qualitätswerkzeuge für ihre Mitgliedsunternehmen — White-Label-Potential
💡
INQA-Netzwerk
Förderung + Legitimation
  • INQA-Autorisierte CoachesLizenz-Partner-Netzwerk
  • unternehmensWert:MenschESF-Förderkanal
  • BGF-KoordinierungsstellenBeratung + Vertrieb
  • ÖGBF (Österreich)AT-BGF-Netzwerk
Bestehende Beziehung (autorisierter INQA-Coach) ist der direkteste und kostengünstigste Vertriebskanal
📋
Zertifizierung + Audit
Legitimation + Qualifizierung
  • Q-Auszeichnung BBDE-Pilotmarkt Referenz
  • DGAUMArbeitsmedizin-Netzwerk
  • TÜV / DEKRAISO-Zertifizierungspartner
  • Hochschulen BGMAusbildungskanal
Zertifizierungsstellen wollen anerkannte Assessment-Tools — Kooperation statt Konkurrenz
💻
Digitale Integration
Tech-Stack + Reichweite
  • HR-Software (Personio, SAP HCM)Datenintegration
  • EAP-Anbieter (Lyra, nilo.health)Tool-Ergänzung
  • LimeSurvey / EFS SurveyBefragungsintegration
  • Leapsome / LatticeKulturmessung
API-Anbindung an führende HR-Systeme erhöht Wechselkosten und schafft Datennetzwerk-Effekte
🇪🇺
Institutionell / EU
Förderung + Skalierung
  • EU-OSHAEU-weite Legitimation
  • WKO ÖsterreichAT-KMU-Vertrieb
  • GF CHCH-BGF-Förderung
  • Horizon Europe / ESFF&E-Förderung
EU-CSRD-Regulierung treibt Nachfrage — EU-OSHA als Referenzpartner ist strategisch wertvoll
Wettbewerbspositionierung

Marktpositionierung und SCMM-Differenzierung

Das BGM Reifegradmodell besetzt eine leere Nische: normenbasiert + digital + DACH-spezifisch + BGF-integriert. Kein direkter Wettbewerber adressiert alle vier Dimensionen gleichzeitig.

Positionierungsmatrix: DACH-BGM-Toolmarkt
Achsen: Digital-Reifegrad (X) · Normbasierung / Auditfähigkeit (Y)
↑ Normbasierung / Auditfähigkeit
Hoch normbasiert · wenig digital
ISO-Checklisten (PDF) DIN-Handbücher Audit-Protokolle analog
Hoch normbasiert · hoch digital ← WIR
★ BGM Reifegradmodell Zukunft: zert. SaaS-Tools
Wenig normbasiert · wenig digital
SCMM (Keil Centre) DuPont Bradley Curve Interne BGM-Konzepte
Wenig normbasiert · hoch digital
Wellbeing-Apps EAP-Plattformen HR-Analytics-Tools
Digital-Reifegrad →
SCMM vs. BGM Reifegradmodell — Positionierungsaussage
SCMM · Fleming/HSE 2001
  • Kein formaler Normbezug (ISO/DIN)
  • Nicht als Diagnoseinstrument validiert
  • Kein DACH-Rechtsrahmen
  • Keine digitalen Instrumente
  • Offshore-Industrie-Fokus, kein BGM
  • Keine BGF-Integration
  • Starke Kulturmessung (10 Dimensionen)
vs.
BGM REIFEGRADMODELL · PRO TEMPRE
  • DIN SPEC 91020 + ISO 45001 + ISO 45003 nativ
  • Auditfähig, zertifizierungstauglich
  • DACH-Rechtsrahmen vollständig integriert
  • 8 vollinteraktive digitale Instrumente
  • BGM gesamt: Arbeitsschutz + psych. G. + BGF
  • BGF §20b SGB V als eigener Prozessrahmen
  • Kulturbarometer (Inst. 08) ergänzt SCMM-Stärke
„Das SCMM diagnostiziert die Kultur — das BGM Reifegradmodell liefert den Normbeweis, die Prozessarchitektur und das digitale Umsetzungswerkzeug. Beide Systeme sind komplementär. Im DACH-Kontext ist unsere Normbasierung der entscheidende Wettbewerbsvorteil."
Strategische Risiken und Mitigation
H
Normänderungsrisiko
  • DIN SPEC 91020 oder ISO 45001-Revision macht Tool-Inhalte obsolet
  • Neue GKV-Leitfaden-Version ändert Fördervoraussetzungen §20b
✓ Update-Service als Abo-Bestandteil · Normierungsgremium-Mitarbeit als Frühwarnsystem · Modulare Tool-Architektur für schnelle Anpassung
H
Großanbieter-Wettbewerb
  • SAP, Workday oder TÜV entwickelt ähnliches digitales BGM-Assessment
  • GKV entwickelt eigenes Tool und schließt Partner-Modelle aus
✓ Wissensvorsprung und Netzwerk als Eintrittsbarriere · Normierungseinfluss als Schutz · Partnerschaftsmodell mit potenziellen Wettbewerbern (OEM-Strategie)
M
Skalierungsengpass
  • Nachfrage übersteigt verfügbare Consulting-Kapazität
  • Partner-Zertifizierung läuft langsamer als geplant
✓ Partner-Netzwerk als primäre Skalierungsstrategie · Tool-Lizenz reduziert Consulting-Abhängigkeit · INQA-Netzwerk als sofort verfügbarer Berater-Pool
M
AT/CH-Marktakzeptanz
  • Deutsche Normen weniger akzeptiert in AT/CH als erwartet
  • Lokale Konkurrenten mit etablierten Institutionskontakten
✓ ISO 45001-Kern ist DACH-übergreifend gültig · Lokale Partner als Brücke · ÖNORM / ArG-Anpassungsmodule als Differenzierung